Tabakblätter enthalten Nikotin, ein starkes Nervengift. Wer mit der Haut die Blätter berührt, nimmt Nikotin auf und vergiftet sich. Je feuchter der Tabak, desto schlimmer. In der südbrasilianischen Hitze schwitzen die Pflanzer und leiden deshalb stark an der «grünen Tabakkrankheit», wie die Nikotinvergiftung auch genannt wird. Wir krampfen täglich bis spät am Abend», sagt Evandro (10) zu «Kassensturz». In der ganzen Region arbeiten Kinder wie der Zehnjährige auf den Tabakplantagen. «Ohne ihre Hilfe könnten wir die vertraglich festgelegte Arbeit nicht erledigen», sagt Vater Erik Weber. «Die Zuständigen der Industrie wissen das». Solange die Kinder jedoch zur Schule gehen, tolerieren sie dies.
Video Bewertung: 5 / 5

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14 Kommentare to “Kassensturz – Kinderarbeit beim Tabak: Leiden für Raucher”

  1. Gravatar Heineken333333 hat kommentiert:

    Das mit den Kindern ist echt sche…! Leider kommt es aber im Video so rüber als wäre der tabak an sich GIFTIG…..das Spritzen der Pflanzen macht sie erst giftig! Verstehe leider auch nicht das so keine Schutzkleidung getragen wird! Ich hoffe das wird sich in zukunft ändern.

  2. Gravatar Wahrheitssuchender hat kommentiert:

    @extra3Fan Die Schulden entstehen durch die Knebel-Verträge. Um Tabak anbauen zu können sind Investitionen nötig. (Landflächen, Saatgut, Wasser, Düngemittel, Insektizide, Fungizide, Herbizide, Maschinen zur Weiterverarbeitung der Blätter etc.) Zudem regeln die Verträge die Abnahme des Tabaks und des Preises den sie pro Kg Tabak erhalten. Das alles ist so berechnet, dass die Tabak-Konzerne immer ein Maximum an Profit erwirtschaften und die Tabak-Bauern noch gerade so über die Runden kommen.

  3. Gravatar DeBodo hat kommentiert:

    sehr gute doku!

  4. Gravatar Pataya8 hat kommentiert:

    @extra3Fan das gleiche hab ich mich auch gefragt…

  5. Gravatar dessinger hat kommentiert:

    @dulcetAirman Ich denke schon, dass man dem Fairtrade-Siegel trauen kann.

  6. Gravatar dulcetAirman hat kommentiert:

    @dessinger Handel und Anbau sind nicht das selbe. Es wäre ja eh bereits verboten Kinder arbeiten zu lassen, wird aber trotzdem gemacht. Ausserdem haben die Erwachsenen (sogar wenn es Ausländer sind…) auch Rechte. Die einzige Lösung: Keine Drogen konsumieren, denn den Drogenherstellern und -dealern ist nie zu trauen.

  7. Gravatar dulcetAirman hat kommentiert:

    Ach… Drogenhersteller und Dealer halten sich nicht an Gesetze und Menschenrechte?! Wer hätte denn das gedacht?! Nie wieder Tabak! Da rauche ich lieber wieder Crack! Denen kann man noch trauen.

  8. Gravatar deutschl126 hat kommentiert:

    mir fällt auf, wieviel leichen den erfolg der großen industrien/ pharmakonzerne pflastern. Wirklich widerlich.

  9. Gravatar dessinger hat kommentiert:

    @KickBoxing16 Ganz einfach: Fair gehandelten Tabak kaufen.

  10. Gravatar KickBoxing16 hat kommentiert:

    und was soll man machen?
    nich mehr rauchen und alle verlieren ihren job……

  11. Gravatar Werdef96 hat kommentiert:

    kann der auch normales deutsch?

  12. Gravatar extra3Fan hat kommentiert:

    Für mich stellt sich gerade die Frage, warum die Bauern Schulden bei den Tabakfirmen haben?!?!

  13. Gravatar Geschocrew7 hat kommentiert:

    Das liegt an der westlichen gesselschaft………….

  14. Gravatar liberty1211 hat kommentiert:

    Die Kinder tun mir leid. Anstatt zu lernen, müssen sie für den Luxus der westlichen Welt arbeiten.

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